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Interview von Portal GamingTarget
Geschrieben von Thelias   
Sonntag, 5. November 2006

Two Worlds bietet dem Spieler ein riesiges Terrain zum freien Erkunden. Mehrere große Städte, eine Vielzahl an Dörfern, Siedlungen, Ruinen, Burgen und Festungen verteilen sich über unterschiedliche klimatische Gebiete. Ihr werdet im norden schneebedeckte Berge erkunden, Zwergensiedlungen, grüne Ebenen und felsige Hügel im Süden, im Osten verwüstete Landschaften und Teile einer großen Wüste. Auch die Architektur ändert sich von Gegend zu Gegend, genau wie eure Gegner. Es wäre einfach ermüdend, so ein riesiges Gebiet zu Fuß erkunden zu müssen, also haben wir Reitpferde eingebaut und ein Teleporter-System, welches man als Teil der Hauptgeschichte erstmal aktivieren muss.

Two Worlds ist ein Rollenspiel mit einem großen Schwerpunkt auf Kampf, doch die Geschichte dahinter und das freie Erkunden der Umgebung sind ebenso wichtig. Wir wollten die Handlung in gut bekannte Umgebungen verlagern, den Spieler aber durch unerwartete Story Wendungen ständig interessiert halten. Es gibt eine ganze Reihe von Orten, die eine Erforschung lohnen. Die meisten sind losgelöst von der Hauptgeschichte und damit optional, doch wenn man die Welt wirklich kennen lernen will, ihre Vergangenheit und ihre Geheimnisse, und wenn man einige davon sogar enträtseln möchte, so wird der Spieler weitab von der reinen Hauptstory nach Anworten an weit entfernten Orten überall in der Welt suchen müssen.  Unnötig zu erwähnen, das solche Neugier auch entsprechend belohnt werden wird.

Die Mehrspieler Kampagnen unterscheiden sich von der Einzelspielerkampagne in mehreren Punkten. Als erstes finden sie auf speziellen Karten statt. Nebenquests und Monster werden abhängig von der Stufe der Spieler generiert, wobei das Hauptthema der jeweiligen Karte unverändert bleibt. Es können bis zu 8 Spieler gleichzeitig in einer Kampagne spielen, und es es ist allein ihre Entscheidung, ob sie gemeinsam miteinander vorgehen, mitten drin die Seiten wechseln oder sich von Beginn an gegenseitig bekämpfen. Der zweite entscheidende Unterschied gegenüber der Einzelspieler Variante ist der, das man seinen Charakter völlig frei wählen und anpassen kann. Es gibt eine Reihe von Klassen, Rassen und Fertigkeiten, aus denen man wählen kann, ausserdem gibt es ein mächtiges Werkzeug, um das Aussehen des eigenen Helden individuell zu gestalten. Was sich nicht ändert, das ist die offene Charakterentwicklung, die freie Wahl, wie man bestimmte Aufgaben löst und natürlich der riesen Spaß, den das ganze macht.

Bei der Grafikengine profitierten wir von unserer früheren Arbeit an "Earth 2160" und wir entwickelten eine völlig neue Engine, um den Anforderungen an ein modernes Rollenspiel gerecht zu werden. Die Engine ist sehr effizient und ermöglicht großartige Effekte. Wir haben dicht bewachsene Gebiete, Foto-realistische Vegetation und Materialien, Echtzeit-Schatten, beeindruckende Wasserflächen, HDR (High Dynamic Range) und nahezu jeden Effekt, den man auf modernen Grafikkarten erzeugen kann. Es gibt einige mächtige Werkzeuge (Anm. d. Übersetzers: Es wird laut Aussagen der Entwickler auf der diesjährigen Games Convention gegenüber unserer Seite www.twoworlds-game.de definitv eine Reihe von Mod-Tools geben), um Landschaften zu erzeugen, Vergetation und Partikel Effekte. Sie können locker mit den derzeit besten Lösungen auf dem Markt mithalten und sind sogar noch flexibler zu handhaben und damit besonders Anwender-freundlich. Die erzeugten Effekte sind sehenswert, insbesondere in Verbindung mit Echtzeit-Schatten und hochauflösenden Texturen auf polygon-reichen Objekten. Habe ich schon erwähnt, das es Berge gibt, die gemäß realen geologischen Algorythmen erzeugt wurden ? Meiner Meinung nach ist Two Worlds eines der grafisch am weitesten entwickelten Spiele, die derzeit angekündigt sind.

Das ganze Interview findet ihr in Englisch auf GamingTarget.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. Februar 2007 )
 
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